2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2002 1999
'NEMURITORUL' 2008 platz'UN BARBAT SI MAI MULTE FEMEI' 2007


TEILNEHMER VORANGEGANGENER AUSSTELLUNG KURZ VORGESTELLT


DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2010

2010  
IM KULTURZENTRUM GASTEIG
Rosenheimerstr. 5 / 81667 München
Karten: München Ticket, Tel. 54818181 oder im Gasteig an der Abendkasse

Do. 09.09.2010 - Black Box - 20:00 Uhr Eintritt 18,- / 15,- Euro
FII CUMINTE, CRISTOFOR (Benimm dich, Cristofor) von Aurel Baranga - Theaterstück in rumänischer Sprache - Theater "George Ciprian", Buzau. Eine spritzige Komödie über die verschiedensten Facetten einer Ehe. R: Diana Lupescu, D: Magda Catone, Silviu Biris, Tanja Popa, Cristian Nicolae.

cristofor

Sa. 11.09.2010 - Black Box - 20:00 Uhr Eintritt 18,- / 15,- Euro
"PRAH - ANATOMIE EINER ANGST" & "VATER - ANATOMIE EINES MORDES" - Theaterstück in deutscher Sprache - Nationaltheater "Radu Stanca", Hermannstadt / Sibiu - Deutsche Abteilung präsentiert zwei Einakter "PRAH" von György Spiro ist eine mitreißende Tragikomödie über ein Paar das im Lotto gewinnt, damit nicht klar kommt und regelrecht durchdreht. D: Renate Müller-Nica und Franz Kattesch. "VATER" von Csaba Mikö ist die gewiefte Analyse eines Mordes, in einer Kombination zwischen Bühnenspiel und einem Film, der die Geschehnisse kommentiert, interpretiert und widerspricht. D: Johanna Adam, Wolfgang Kandler und Ali Deac. Regie & Text-Bearbeitung zu beiden Stücken: Brigitte Drodtloff.

verho

So. 10.10.2010 - Black Box - 20:00 Uhr Eintritt 18,- / 15,- Euro
39 DE TREPTE (Die 39 Stufen) - Theaterstück in rumänischer Sprache - Theater Nottara, Bukarest präsentiert die turbulente Komödie nach dem Roman von John Buchan und der Verfilmung von Alfred Hitchcock. Es ist die Geschichte des Barons Richard Hannay, dessen langweiliges Leben über Nacht zu einer furiosen Verfolgungsjagd wird, nachdem er eine Frauenleiche in seinem Appartment findet. R: Peter Bokor. D: Alexandru Jitea, Luminita Erga, Adrian Vancica, Alexandru, Mike Gheorghiu.

So. 17.10.2010 - Kleiner Konzertsaal - 16:00 Uhr Eintritt 7,- Euro
KINDERKONZERT AM SONNTAGNACHMITTAG - Unter der Leitung des engagierten Musikprofessors und Gründers des Münchner Musikseminars e.V., Walter Krafft, tritt eine temperamentvolle Trachtentruppe aus Sebes-Alba (Mühlbach in Siebenbürgen) auf. Eine bunte Mischung aus folkloristischem Spiel, Tanz und Gesang, die auch das Publikum zum Mitmachen einlädt.





GALERIE DES GENERALKONSULATS VON RUMÄNIEN
Vorträge und ausstellungen
Richard-Strauss-Strasse 149 / 81679 München

Fr. 24.09.2010 - 18:00 Uhr Eintritt frei
VORSTELLUNG DER ZEITSCHRIFT APOZITIA - Veranstaltung in rumänischer Sprache - Die Deutsch-Rumänische Kulturgesellschaft e.V. "Apozitia" präsentiert die neueste Ausgabe der Jahreszeitschrift "APOZITIA".
Redner: Dr. Gheorghe Sasarman, Dr. Phil. Gelu Ionescu.

Do. 30.09.2010 - 18:00 Uhr Eintritt frei
JOHANN SACHS VON HARTENECK - Vortrag in rumänischer Sprache - Prof. Alexiu Tatu präsentiert anhand von Originaldokumenten aus den Nationalarchiven von Hermannstadt das Leben und Wirken der historisch bedeutsamen Persönlichkeit Johann Sachs von Harteneck, Königsrichter in Hermannstadt.

Fr. 01.10.2010 - 18:00 Uhr Eintritt frei
PRIMA UNIRE A PRINCIPATELOR ROMANE sub Mihai Viteazul - Vortrag in rumänischer Sprache - Prof. Alexiu Tatu. Diese Veranstaltung findet in der Kath. Mission (Sendlingerstr. 26, 80331 München, Tel 089 - 26 6755) statt.

Mi. 13.10.2010 - 18:30 Uhr Eintritt frei
DER AUFSTIEG DER HUNIADEN FAMILIE - Vom Hatzeger Land zum thron Ungarns - Vortrag in rumänischer Sprache - Prof. Dr. Ioan - Aurel Pop, Mitglied der Rumänischen Akademie.

Mi. 13.10.2010 - 20:00 Uhr Eintritt frei
BLICKE AUF RUMÄNIENS VERGANGENHEIT - Fotografien von Georg Gerster, Kurator: Martin Rill. Die Flugbilder geben einen Überblick über die wichtigsten Kunstdenkmäler und historischen Städte auf dem Gebiet des heutigen Rumänien. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen jene Objekte, die eine Schlüsselstellung in der Kunstentwicklung einnehmen. Die Bilder zeigen die Vielfalt und den kulturellen Reichtum des neuen EU-Mitgliedes Rumänien.

Fr. 22.10.2010 - 18:00 Uhr Eintritt frei
JAHRE KOMMEN, JAHRE SCHWINDEN. ALT DAS NEUE, NEU DAS ALTE. Herbst 2010: Der alte neue Eminescu. Über wandel und Konstanten im Bild des rumänischen "nationaldichters". - Vortrag und Lesung in deutscher Sprache - Sprache. Anregungen zu einer Revision unter besonderer Berücksichtigung des Aufenthalts Eminescus in Berlin (1872-1874), der damaligen "Hochburg der Modernität". Im Gespräch: Dr. phil. Ilina Gregori (Berlin / Kelkheim), Literaturwissenschaftlerin, Romanistin und Dr. phil. Markus Bauer (Berlin), Literaturwissenschaftler, Germanist.

Fr. 22.10.2010 - 20:00 Uhr Eintritt frei
Feierlicher Abschluss der "Rumänischen Kulturtage" 2010.





FILMMUSEUM IM MÜNCHNER STADTMUSEUM
St. Jakobs-Platz 1 / 80331 München
Kartenreservierung (ab Anfang Okt.): Filmmuseum München, Tel. 23396450


Do. 14.10.2010 - 19:00 Uhr Eintritt 5,- Euro
AMINTIRI DIN EPOCA DE AUR Erzählungen aus dem Goldnen Zeitalter) - Rumänien 2009 - B: Cristian Mungiu - K: Oleg Mutu, Liviu Marghidian, Alexandru Sterian - M: Hanno Höfer, Laco Jimi - Die letzten 15 Jahre des Ceausescu-Regimes waren die schlimmsten in der Geschichte Rumäniens. Trotzdem nannte die Propagandamaschine jene Periode das "Goldene Zeitalter". Der Film adaptiert populäre urbane Mythen,die sich aus den oft surrealen Geschehnissen des Alltagslebens unter dem kommunistischen Regime nährten. Der Humor hielt die Rumänen am Leben, und der Film versucht, diese Stimmung zu rekonstruieren, indem er in kurzen Geschichten das Überleben einer Nation schildert, die jeden Tag die verdrehte Logik einer Diktatur ertragen musste.

TEIL 1: TOVARASI, FRUMOASA E VIATA! (Kameraden, das Leben ist schön!) - 78 min, OmeU.
Episode 1 - LEGENDA ACTIVISTULUI IN INSPECTIE (Die Legende vom Beamten auf Inspektion) - R: Ioana Uricaru. Bei offiziellen Parteibesuchen hängen Bürgermeister schonmal falsches Obst in die Bäume um sicherzustellen, daß ihr Dorf als herausragend erkannt wird.
Episode 2 - LEGENDA FOTOGRAFULUI DE PARTID (Die Legende vom Parteiphotographen) - R: Hanno Höfer. Geheime Vorschriften der Partei schließen es aus, dass Präsident Ceausescu auf offiziellen Photos jemals seinen Hut zieht vor den Repräsentanten der kapitalistischen Welt.
Episode 3 - LEGENDA POLITRUCULUI ZELOS (Die Legende vom eifrigen Aktivisten) - R: Razvan Marculescu. In der neuen Gesellschaft gibt es keine Analphabeten mehr.
Episode 4 - LEGENDA MILITIANULUI LACOM (Die Legende vom gierigen Polizisten) - R: Constantin Popescu. Ein Polizist bekommt ein lebendes Schwein als Weihnachtsgeschenk.

 

policeman


TEIL 2 - DRAGOSTE IN TIMPUL LIBER (Die Liebe nach Feierabend) - 88 min, OmeU.
Episode 5 - LEGENDA VâNZATORILOR DE AER (Die Legende von den Luftverkäufern) - R: Cristian Mungiu. Bughi und Crina berauben ihre Nachbarn, stehlen ihnen die Luft aus ihren Wohnungen.
Episode 6 - LEGENDA SOFERULUI DE GAINI (Die Legende vom Hühnertransporteur) - R: Cristian Mungiu. Ein Lastwagenfahrer traut sich, sein versiegeltes Fahrzeug aufzubrechen, und erkennt die geheimnisvollen Beziehungen zwischen Eiern, Ostern, und der Liebe.
Episode 7 - LEGENDA CURCANULUI ZBURATOR (Die Legende vom fliegenden Truthahn) - R: Cristian Mungiu. Ein Truthan kann nicht fliegen. Aber warum hat er dann Flügel?

Anschließsend Empfang zur Eröffnung der Rumänischen Filmwoche - Kassen-Foyer im Hauptgebäude des Stadtmuseums.


turkey

Fr. 15.10.2010 - 21:00 Uhr Eintritt 4,- Euro
MARTI, DUPA CRACIUN (Dienstag, nach Weihnachten) - Rumänien 2010 - R: Radu Muntean - B: Razvan Radulescu, Alexandru Baciu, Radu Muntean - K: Tudor Lucaciu - D: Mimi Branescu, Mirela Oprisor, Maria Popistasu, Sasha Paul-Szel, Victor Rebengiuc - 99 min, OmeU.
"Der erfolgreiche Banker Paul hat eine Affäre mit seiner deutlich jüngeren Zahnärztin. Aber er ist auch verheiratet und hat eine Tochter. Der Film zeigt in langen, souverän aus einer Einstellung improvisierten Szenen, was in den Wochen vor Weihnachten passiert. Eine der stärksten Szenen ist jene, als es, weil es sich einmal nicht vermeiden lässt, zur Begegnung der beiden Frauen kommt. Großartig gelingt es dem Film, in aller Beiläufigkeit und Offenheit, Alltag und Lebensroutine und das Dasein der Mittelklasse einzufangen". (Rüdiger Suchsland)

Sa. 16.10.2010 - 21:00 Uhr Eintritt 4,- Euro
FELICIA, INAINTE DE TOATE (Zu allererst: Felicia) - Rumänien/Niederlande 2009 - B: Razvan Radulescu & Melissa de Raaf - K: Tudor Lucaciu - M: Glenn Campbell - D: Ozana Oancea, Ileana Cernat, Vasile Mentzel - 118 min, OmeU. Die 40jährige Felicia, am letzten Tag ihres jährlichen Besuchs bei den Eltern in Bukarest. Seit 20 Jahren lebt sie in den Niederlanden, und die Heimatbesuche (und dann besonders die Abschiede) sind immer problematisch. "Der Film erfindet für das rumänische Kino die Kunst der Mikro-Intimität, mit geradezu revolutionärem Effekt". (Alex Leo Serban) - Der Debütfilm (in Co-Regie) eines herausragenden Drehbuchautors der Rumänischen Neuen Welle. Interessant als Pendant, als Spiegel- oder Gegenbild zu DIENSTAG, NACH WEIHNACHTEN - wie vergleichbare inhaltlich-thematische Grundlagen in der jeweiligen handwerklich-formalen Ausführung ähnliche oder doch ganz andere Wirkungen zeitigen.

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So. 17.10.2010 - 21:00 Uhr Eintritt 4,- Euro
CARAVANA CINEMATOGRAFICA (Kino Caravan) - Rumänien/Deutschland 2009 - CaRaVana CIneMatOGRaFICa (Kino Caravan) - Rumänien / Deutschland 2009 - R+B: Titus Muntean, nach einer Novelle von Ioan Grosan - K: Vivi Dragan Vasile - M: Vasile Sirli - D: Dorian Boguta, Mircea Diaconu, Iulia Lumînare, Alexandru Georgescu, Nicolae Urs - 100 min, OmeU. Die frühen 1960er Jahre. Ein alter, zu einem mobilen Kino umgebauter LKW kommt in ein einsam abgelegenes Bergbauerndorf in Transsilvanien. Ein russischer Propagandafilm soll gezeigt werden, der erste offizielle Job für den eifrigen Jung-Kommunisten Tavi, der sein Bestes geben will. Wetter und Technik jedoch opponieren gemeinsam aufs Stärkste. Eine realistisch erzählte Fabel, liebevoll mit humoristischen und skurrilen Details ausgeschmückt, die tragisch enden muss.

Di. 19.10.2010 - 18:30 Uhr Eintritt 4,- Euro
FRANCESCA (Francesca) - Rumänien/Italien 2009 - R+B: Bobby Paunescu - K: Andrei Butica - M: Petru Bîrladeanu, Julia Olteanu - D: Monica Bîrladeanu, Dorian Boguta, Luminita Gheorghiu, Doru Ana, Teo Corban - 94 min, OmeU. Die Lehrerin Francesca möchte Rumänien verlassen, um in Italien eine unbestimmte, aber hoffentlich bessere Zukunft zu finden. Sie erträumt sich ein italienisches Märchen, möchte dort einen Kindergarten für die rumänische Minorität aufbauen. Italien soll ihre Chance sein, sagt Francescas Mutter, die einzige Person, die sie in ihrem Vorhaben unterstützt, anstatt immer weitere Gruselgeschichten aufzutischen. Die Wahrheit dahinter wird Francesca aber nie erfahren können, Italien wird für sie ein fernes Land bleiben. Der Debütfilm von Bobby Paunescu (Prod. von Cristi Puiu) erhielt den Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) beim Festival von Venedig.

Mi. 20.10.2010 - 18:30 Uhr Eintritt 4,- Euro

MEDALIA DE ONOARE (Die Ehrenmedaille) - Rumänien 2009 - R: Calin Peter Netzer - B: Tudor Voican - K: Liviu Marghidan D: Victor Rebengiuc, Camelia Zorlescu, Mircea Andreescu, Ion Lucian, Mimi Branescu - 105 min, OmU - Bukarest, 1995. Herr Ion lebt seit Jahren mit einer Schuld, die seine Frau und sein Sohn ihm nicht verzeihen können. Mit der Vergangenheit alleingelassen, ist er vergeblich bemüht, sich und die anderen von seinem guten Willen zu überzeugen. Ganz unverhofft bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung in Form einer Ehrenmedaille, die die Regierung Ion für Verdienste im Zweiten Weltkrieg verleiht. Er ist sich keiner Heldentat bewusst, doch die Aussicht auf Anerkennung und die nachträgliche Glorifizierung einer Vergangenheit, die so schwer auf ihm lastet, macht Ion erfinderisch.

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DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2009
2009

IM KULTURZENTRUM GASTEIG
Rosenheimerstr. 5 / 81667 München
Karten: München Ticket, Tel. 54818181
oder im Gasteig an der Abendkasse

Fr. 25.09.2009 - 07.10.2009 - Foyer Black Box und Glashaus Eintritt frei
Fotoausstellung: "Die Revolution von Temeswar, Dezember 1989". Gäste: Traian Orban, Präsident des "Memorials der Revolution" Temeswar, Kurator Martin Rill, Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
Einführungsvortrag: PD. Dr. Vasile Docea
Vernissage: Freitag 25.09. 18.00 –19.30 Uhr

Fr. 25.09.2009 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 22,- / 18,- Euro
TITANIC VALS - Theaterstück in rumänischer Sprache - Nottara Theater Bukarest / Die bekannte und sehr beliebte Komödie von Tudor Musatescu, in neuer Besetzung. "Das unerwartete Erbe eines verstorbenen Onkels, stellt das Leben einer bürgerlichen Familie komplett auf den Kopf." Regie: Dinu Cernescu; Darsteller: Sorin Cocis, Luminita Erga, Ruxandra Sireteanu, Ioana Calota, Raluca Gheorghiu. Alexandru Mike Gheorghiu, Alexandru Jitea, Lucian Ghimis, Claudiu Romila, Ion Siminie, Anda Caropol, Gabriela Crisu.

Sa. 26.09.2009 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 20,- / 17,- Euro
DIALOGE UND FANTASIEN IN JAZZ - mit Ion Caramitru und Johnny Raducanu. Vorstellung in rumänischer Sprache begleitet von Jazzmusik. In der einmaligen Interpretierung vom Schauspieler und Regisseur Ion Caramitru. Moderne und klassische Lyrik von Nichita Stanescu, Petre Stoica, Dan Verona, Miron Radu Paraschivescu, Ana Blandiana, Lucian Avramescu. Das Ganze in der unnachahmlichen Begleitung, des berühmten Jazzinterpreten Johnny Raducanu. Ein unvergleichliches Erlebnis.

So. 27.09.2009 - Vortragssaal der Bibliothek - 17.00 Uhr Eintritt 7,- Euro
PODIUMDISKUSSION - in rumänischer Sprache : "War es oder war es nicht –eine Revolution auf dem Prüfstand" Moderation Dr. Serban Orescu. Gäste: Anneli Ute Gabanyi, Politologin; Prof. Ion Calafeteanu, Universitätsprofessor Geschichte; Dinu Zamfirescu, Präsident des INMER (Nationales Institut zum Andenken an Rumäniens Exilanten); Ion Caramitru, Regisseur, Schauspieler und aktiver Zeitzeuge. Eine heiße Diskussion, an der man gerne teilnehmen kann!

Do. 01.10.2009 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 20,- / 18,- Euro
FOLKLORABEND - mit "Plaiul Oltului" –Tanz und Musik Feurige, mitreißende Volksmusik, mit einer professionellen Show aus Tanz und Musik. Das Ensemble "Plaiul Oltului" wurde mit Auszeichnungen überhäuft und ist schon durch viele Länder getourt. Höhepunkt der Show, die unter der Leitung des Choreographen Nichita Dragomira glänzt, ist der "Calusul Romanesc" ein beliebter und sehr bekannter Volkstanz. Die farbenfrohen, stilechten Kostüme sind der Direktorin des Ensembles Anuta Nicu Cernat zu verdanken.
In Zusammenarbeit mit dem Münchner Musikseminar e.V.

Mi. 07.10.2009 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 15,- / 12,- Euro
KAMMERKONZERT - Cristina Bojin, Querflöte und Octavian Renea, Klavier - Die Flötistin Cristina Bojin hat mit Auszeichnung die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart absolviert. Sie wurde des öfteren preisgekrönt, zuletzt mit dem rumänischen "Melos" Musikkritik Preis für die beste Mozart Interpretation. Der hochbegabte Pianist Octavian Renea hat in München das Richard Strauss Konservatorium absolviert und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert. Zuletzt erhielt er den Steinway Preis München, 2008. Im Programm: Bach, Schubert, Reinecke, Golestan, Verdi.
In Zusammenarbeit mit dem Münchner Musikseminar e.V.

So. 11.10.2009 - Kleiner Konzertsaal - 16.00 Uhr Eintritt 15,- / 12,- Euro
KINDERKONZERT am Nachmittag - Unter der Leitung des engagierten Musikprofessors und Gründers des Münchner Musikseminars e.V., Walter Krafft treten junge rumänische Talente aus Rumänien und Deutschland auf. Ein ganz besonderes Musikerlebnis. Instrumente: Klavier, Violine, Flöte, Cello





RUMÄNISCHE FILME IM FILMMUSEUM IM MÜNCHENER STADTMUSEUM
St. Jakobs-Platz 1 / 80331 München
Karten: Filmmuseum im Münchener Stadtmuseum, Tel.: 089 / 233 96450, Fax: 089 / 233 23931


Fr. 09.10.2009 - ABEND DER KURZFILME - 21.00 Uhr Eintritt 4,- Euro

MARILENA DE LA P7 (Marilena von P7) –Rumänien 2006 –R: Cristian Nemescu –B: Tudor Voican, Cristian Nemescu D: Gabriel Hulan, Madalina Ghitescu, Cristi Olesher, George Clontolac –45 min, OmeU –"Nemescus Filmen ist eine unbändige Erzähllust eigen und es sind die Orte, die er sehr genau erfasst. Hier geht er an den Stadtrand, dorthin, wo sich der Staub der Armut und der Schweiß der Arbeit mit dem Druck der Kleinkriminalität und den Ausdünstungen des Rausches vermengen. Sein Held ist 13 Jahre jung, die Angebetete eine junge Prostituierte, die Eingangssequenz eine überwältigende Inszenierung." (Irene Rudolf)

ALEXANDRA –Rumänien 2008 –R: Radu Jude –B: Radu Jude, Augustina Stanciu –: Alexandra Pascu, Serban Pavlu, Oana Ioachim –26 min, OmeU –"Tavi bemerkt, dass seine vierjährige Tochter ihn nicht mehr "Papa" nennt, da in der Patchworkfamilie Missverständnisse und Ängste regieren." Der Film erhielt den Hauptpreis der Oberhausener Kurzfilmtage.

LAMPA CU CACIULA (Eine Lampe mit Mütze) –Rumänien 2006 –R: Radu Jude –B: Florin Lazarescu –D: Marian Bratu, Gabriel Spahiu, Natalia Calin –23 min, OmeU –Marian, ein aufgeweckter Siebenjähriger, überredet seinen Vater, den kaputten Fernsehapparat in der Stadt reparieren zu lassen. Ein kurzes Road Movie über die Vater-Sohn-Beziehung und über die Bedeutung der kleinen Dinge im Leben."

Sa. 10.10.2009 - CALIFORINA DREAMIN (unvollendet) - 21.00 Uhr Eintritt 5,- Euro
CALIFORINA DREAMIN (unvollendet) –Rumänien 2007 –R: Cristian Nemescu –B: Cristian Nemescu, Tudor Voican –D: Armande Assante, Razvan Vasilescu, Jamie Elman, Maria Dinulescu –155 min, OmeU –Kosovokrise 1999: eine amerikanische Marinetruppe begleitet einen Nato-Zug mit militärischer Ausrüstung vom Schwarzen Meer bis zur serbischen Grenze. Irgendwo in der Provinz stoppt ein Bahnhofvorsteher den Zug und will offizielle Papiere sehen. Zwischen Captain Jones und dem Beamten Dolaru entwickelt sich ein Hahnenkampf, während der Bürgermeister des Dorfes die Soldaten als Geschenk des Himmels für den wirtschaftlichen Aufschwung sieht. Mit Humor und Zärtlichkeit blickt Nemescu auf die Konfusionen, auf die Träume und Tränen der Mädchen des Dorfes."Nemescu starb – 27jährig –bei einem Autounfall, bevor er seinem Film den letzten Schliff geben konnte, und man entschied, ihn so zu lassen wie er war, ein wenig rauh noch ein wenig lang, aber Capainita, dieses Dorf im Nirgendwo, ist selbst rauh von der Armut und vom Schnaps." (Irene Rudolf)

So. 11.10.2009 - POLIZIST, ADJECTIV (Polizist, Adjektiv) - 21.00 Uhr Eintritt 4,- Euro
POLIZIST, ADJECTIV (Polizist, Adjektiv) –Rumänien 2009 –R+B: Corneliu Porumboiu –: Dragos Bucur, Vlad Ivanov, Ion Stoica, Irina Saulescu –115 min, OmeU –"Der Bewusstwerdungsprozess eines Polizisten, der einen Drogendealer überführen soll. Porumboiu macht daraus einen strengen, langsamen und spannenden Anti-Thriller..." (Leo Soesanto) "Der Polizist widersetzt sich seinem Auftrag aber sein Vorgesetzter verwickelt ihn in langwierige, sprechphilosophische Debatten über Bewusstsein, Gewissen, Moral und Polizei, und treibt ihn derart in die Enge, dass er seinen Widerstand schließlich aufgeben muss. Der Film ist äußerst scharfsinnig, wenn er den Geist des autoritären Regimes auf den Punkt bringt, indem er Begriffe aus dem Wörterbuch auf ihre exakte Bedeutung untersucht." (Ulrich Gregor) In Cannes gewann 2009 der Film die Preise: Un Certain Regards & FIPRESCI

Di. 13.10.2009 - KURZFILM - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro

VALURI (Wellen) –Rumänien 2007 –R+B: Adrian Sitaru –D: Sergiu Costache, Karen Wallet, Roberto Bors –16 min, OmeU "Eine Frau vertraut ihr Baby am Strand einem Romanjungen an. Aus Langeweile flirtet ein verheirateter Mann mit ihr. Die Geschichte wendet sich, als sie in den Wellen verschwindet." Goldener Reiter-Preis, Dresden 2008. Kurzfilm

CEALALTA IRINA (Die andere Irina) –Rumänien 2009 –R: Andrei Gruzsniczki –B: Andrei Gruzsniczki, Ileana Muntean, Mircea Staiculescu –: Andi Vasluianu, Doru Ana, Dragos Bucur, Simona Popescu, Dana Dogaru –95 min, OmeU –"Aurel schläft am Tag, nachts dreht er seine einsamen Runden als Wachmann in einem Bukarester Einkaufszentrum. Als seine geliebte Frau Irina für einen Job vorübergehend nach Kairo geht, macht er weiter wie immer. Sie kehrt zurück, verändert, verschwindet wieder... Man ahnt, dass etwas Böses geschehen ist, und tatsächlich ist Aurel bald in ein mysteriöses Verbrechen verwickelt."

Di. 14.10.2009 - KURZFILM - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro

O ZI BUNA DE PLAJA (Ein guter Tag zum Schwimmen) –Rumänien 2008 –R: Bogdan Mustata –B: Catalin Mitulescu –D: Florin Sinescu, Okan Kaya, George Hoffman, Cerasela Iosifescu –10 min, OmeU –"(...) drei junge Straftäter brechen aus dem Gefängnis aus. Der Strand lockt. Die Gewalt ist dem Spiel gleichgestellt. Die Hochzeit wird mit gebundenen Händen zelebriert." (Maike Mia Höhne) Auszeichnung: Goldener Bär, Berlin 2008. Kurzfilm

INTILNIRI INCRUCISATE (Gekreuzte Wege) –Rumänien 2008 –R+B: Anca Damian –D: Mimi Branescu, Oxana Moravec, Matti Ristinen, Andi Vasluianu, Diana Cavalioti –97 min, OmeU. Drei Episoden –scheinbar zufällige Begegnungen. Die Erzählung stellt die Beziehungsgeflechte mit ungewöhnlichen Perspektiven "überkreuz" und miteinander verwoben dar. Eine Radiomoderatorin besucht im Gefängnis eine Frau, die ihre Doppelgängerin sein könnte. Die Gefängnisdirektorin trifft sich mit einem ehemaligen Liebhaber. Im Hotelzimmer finden sie ein verwirrt erscheinendes junges Mädchen vor.
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DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2008

IM KULTURZENTRUM GASTEIG
Rosenheimerstr. 5 / 81667 München
Karten: München Ticket, Tel. 54818181 oder im Gasteig an der Abendkasse

Fr. 10.10.2008 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 18,- / 15,- Euro
UN PENSIONAR FATAL - "Ein fataler Rentner", nach dem Stück "Retro" von Alexandru Galin;
Theaterstück in rumänischer Sprache.
Nottara Theater Bukarest. Regie Tudor Tepeneag; Darsteller: Virgil Ogasanu, Andrea Macelaru Sofron, Cristian Sofron, Ruxandra Sireteanu, Anca Bejenariu, Anda Caropol. Eine fulminante Komödie, um das Älterwerden in einer Gesellschaft, in der man immer fit und hip sein muss, in der man die Langsamkeit und Gebrechlichkeit des Alters ignoriert und in der man als Rentner öfters aneckt.

So. 12.10.2008 - Vortragssaal der Bibliothek - 17.00 Uhr Eintritt 7,- / 5,- Euro
EXILRUMÄNEN - Vortrag und Dokumentarfilme in rumänischer Sprache.
Eröffnung Teodor Christen, Vortrag des Präsidenten INMER Dinu Zamfirescu über das Nationale Institut zum Andenken an Rumäniens Exilanten.
Dokumentarfilme in rumänischer Sprache: "Rumäniens Schätze in Moskau", "Mircea Carp bei INMER" und "Die Diamantenhochzeit des Königs Mihai und der Königin Ana": Regie Marilena Rotaru

Sa. 25.10.2008 - Black Box - 20.00 Uhr Eintritt 15,- / 12.- Euro
"FEUERGESICHT" von Marius von Mayenburg, Theaterstück in deutscher Sprache;
Deutsches Staatstheater Temesvar Rumänien. Regie Radu Alexander Nica, Darsteller: Ioana Jacob, Alexandru Mihaescu, Georg Peetz, Isolde Cobet, Radu Miodrag Vulpe. Der Alltag einer vierköpfigen Familie: Die Eltern führen eine bereits lieblose Beziehung, der pubertäre Sohn Kurt liest Philosophie und legt die ganze Nachbarschaft in Schutt und Asche. Olga, seine ältere Schwester, zu der er ein inzestuöses Verhältnis aufgebaut hat, will mit Hilfe ihres Freundes Paul aus der Enge ihrer Jugend fliehen.

Die Stücke Marius von Mayenburgs, eines der meistgespielten deutschen Jungdramatiker der letzten Jahre, beschreiben eine Welt, in der keine Hoffnung besteht. Sie lassen Randfiguren zur Sprache kommen, die sich durch Abgrenzung, Subversion und Provokation in einem Kriegszustand mit sich selbst und ihrer subjektiven Umgebung befinden.



DER SPIELLEITER HAT DAS WORT
"Der Generationskonflikt und die Familie sind die beiden Themen im Vordergrund des Stückes Feuergesicht. Gleichzeitig handelt es sich um eine Liebesgeschichte. Und gerade in dieser grenzenlosen Liebe finden Inzest, Elternmord und Freitod ihren Ursprung. In dieser Inszenierung sollen die Gründe erschlossen werden, welche die Gestalten gerade in dieser Weise agieren lassen. Eine gewisse Großzügigkeit wird ihnen beigemessen, ohne ins Groteske zu gelangen oder moralisierend zu wirken. Die Unschuld der Liebe und das leidenschaftliche Aus-Leben dieses Gefühls lassen uns schließen: die Gestalten haben keine Schuld. Andererseits führt die Kommunikationslosigkeit zu versörten Beziehungen zwischen den Partnern, oder zwischen Eltern und Kindern. Es ist ein feiner Mechanismus, von unergründlichen Motiven bewirkt. Die Liebe ist der paradoxe Ursprung des Bösen, die übergroße Liebe führt zur Zerstörung, Verdammnis und Kommunikationslosigkeit. Darin besteht, ähnlich wie in Oliver Stone's Natural Born Killers, die subversive Botschaft dieser Inszenierung. Die Liebe ist nicht mehr erkennbar, sobald sie zur Routine geworden ist. Sie wird entweder egozentrisch oder zu tolerant, wie dies in der Beziehung Eltern-Kinder der Fall wird. Grundmotiv des Stückes ist die Entwicklung der Liebe zwischen Kurt und Olga. Die beiden Ebenen - Feuer und Liebe - fließen ineinander, bevor sie sich unwiderruflich trennen. Feuergesicht ist eine Inszenierung über den Tod. Über jenen Tod, der allein durch die Liebe gerechtfertigt wird." Radu Alexandru Nica

AUS DER PRESSE
"Wer geglaubt hat, dass das Deutsche Staatstheater Temeswar mit seinem Repertoire vor allem darum bemüht sei, die schwindenden Bande der noch in Rumänien verbliebenen deutschen Minderheit zu den bislang sorgsam gepflegten kulturellen Wurzeln durch einen verklärenden Blick zu stärken, sah sich beim Gastspiel mit dieser Produktion im deutschen Partnertheater Bruchsal eines Besseren belehrt. Mit dem nüchternen Blick eines Analytikers hat Regisseur Radu Alexandru Nica dieses Stück inszeniert. [...] Die Inszenierung setzt auf das gestische und pantomimische Potenzial der Schauspieler, und sie ist bei aller Härte des Stoffes überraschend komödiantisch. Sie schöpft ihre Kraft aus einer Vielzahl überrachender theatralischer Einfälle. [...] Ein starkes Gastspiel der Temeswar-Truppe in Bruchsal - und damit alles andere als ein freundlich-unverbindlicher Theaterabend." (aus: Familienb(r)ande, von Knut Lennartz, in: Die Deutsche Bühne, Heft September 2006)




FILMMUSEUM IM MÜNCHENER STADTMUSEUM
St. Jakobs-Platz 1 / 80331 München
Karten: Filmmuseum im Münchener Stadtmuseum, Tel.: 089 / 233 96450, Fax: 089 / 233 23931

Mittwoch 29.10.2008 - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro
OCCIDENT (DER WESTEN) - Rumänien 2002 - R+B: Cristian Mungiu - K: Vivi Dragan Vasile - M: Petru Margineanu, Ioan Gyuri Pascu - D: Alexandru Papadopol, Anca-Ioana Androne, Tania Popa, Samuel Tastet, Dorel Visan - 105 min, OmeU - Das Leben im postkommunistischen Rumänien scheint nicht viel zu bieten. Alle wollen in den Westen. Der Film verknüpft verschiedene Einzelschicksale miteinander, deren Protagonisten eines eint: die Fetischisierung des "Westens", die das Handeln in der Gegenwart lähmt durch die Spekulationen über die Chancen in der Zukunft. Eine bitter-absurde Komödie.


Freitag 31.10.2008 - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro
PROBA DE MICROFON (MIKROPHONPROBE) - Rumänien 1980 - R+B: Mircea Daneliuc - K: Ion Marinescu - M: Maja Stepanenco - D: Mircea Daneliuc, Tora Vasilescu, Gina Patrichi, Geta Grapa, Gheorghe Negoescu - 108 min, OmeU - Ein Fernsehteam will eine junge Frau interviewen. Ihre abwehrende Reaktion ist so extrem, dass der Kameramann Nelu die Gründe für ihren emotionalen Ausbruch herausfinden will. Nelu beginnt seine eigene Arbeit und die Rolle der Medien als konstituierendes Element der Macht und der Politik zu hinterfragen - in einer Kombination von fiktionalen Szenen und cinéma vérité Sequenzen.


Freitag 31.10.2008 - 21.00 Uhr Eintritt 4,- Euro
CUM MI-AM PETRECUT SFÂRŞITUL LUMII (WIE ICH DAS ENDE DER WELT ERLEBTE) - Rumänien 2006 - R: Catalin Mitulescu - B: Andreea Valean, Catalin Mitulescu - K: Marius Panduru - M: Alexandre Balanescu - D: Dorotheea Petre, Timotei Duma, Mircea Diaconu, Carmen Ungureanu, Jean Constantin, Cristian Vararu - 106 min, OmU - "Rumänien im Jahr 1989. Das System schwindet aus dem Land wie ein alter Kranker, der endlich stirbt. Man muss lieben können, um jetzt die Verheißung der neuen Zeit zu spüren." (C. Mitulescu) "Eine Tragikomödie mit absurden und sublimen Anklängen, die auf Mitulescus eigene Erinnerungen zurückgeht." (H. Gerdes).


Samstag 01.11.2008 - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro
DUMINICĂ LA ORA 6 (SONNTAG UM 6 UHR) - Rumänien 1965 - R: Lucian Pintilie - B: Ion Mihaileanu - K: Sergiu Huzum - M: Radu Caplescu - D: Dan Nutu, Irina Petrescu, Graziela Albini, Eugenia Bosânceanu, Constantin Cojocaru - 102 min, OmeU - 1940 in Bukarest. Die Liebesgeschichte zwischen Radu und Anca, Die beiden verlieben sich ineinander, ohne zu wissen, dass der andere ebenfalls im marxistischen Untergrund gegen den Faschismus kämpft. Lucian Pintilie übernahm für seinen Erstling einen typischen Genre-Stoff für das Rumänien der 60er Jahre. Der Film konzentriert sich jedoch vor allem auf die Gedanken und Empfindungen seiner Helden.


Samstag 01.11.2008 - 21.00 Uhr Eintritt 4,- Euro
HÂRTIA VA FI ALBASTRĂ (DAS PAPIER WIRD BLAU SEIN) - Rumänien 2006 - R: Radu Muntean - B: Razvan Radulescu, Alexandru Baciu, Radu Muntean - K: Tudor Lucaciu - D: Paul Ipate, Adrian Carauleanu, Dragos Bucur, Tudor Aron Istodor, Alexandru Potocean - 95 min, OmeU - In der Nacht vom 22. Dezember 1989. Der Diktator ist mit dem Helikopter aus Bukarest geflohen. In der Hauptstadt herrscht Chaos. "Der Film versucht die Emotionen dieser Tage aus der Sicht der einfachen Menschen, Beteiligte wie Unbeteiligte, zu , zu rekonstruieren. Der Film ist, wie die Revolution, eine Tragikomödie." (Radu Muntean)


Sonntag 02.11 2008 - 18.00 Uhr Eintritt 5,- Euro
PĂDUREA SPÎNZURAŢILOR (DER WALD DER GEHENKTEN) - Rumänien 1964 - R: Liviu Ciulei - B: Titus Popovici, nach dem Roman von Liviu Rebreanu - K: Ovidiu Gologan - M: Theodor Grigoriu - D: Victor Rebengiuc, Anna Széles, Stefan Cuibotarasu, György Kovács, Gina Patrichi, Liviu Ciulei - 158 min, OmeU - Der rumänische Artillerieoffizier Bologa erhält im Ersten Weltkrieg als Mitglied der habsburgischen Armee den Befehl, aufmüpfige Zivilisten aus dem Gebiet von Transsilvanien hinzurichten. Er gerät in einen Gewissenskonflikt zwischen nationaler Zugehörigkeit und militärischer Pflicht und Loyalität. Der "stärkste rumänische Film aller Zeiten" (Andrei Gorzo), der in Cannes mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde, markiert den Anfang des modernen rumänischen Kinos.


Sonntag 02.11 2008 - 21.00 Uhr Eintritt 4,- Euro
A FOST SAU N-A FOST? (WAR ES ODER WAR ES NICHT? / 12:08 ÖSTLICH VON BUKAREST) - Rumänien 2006 - R+B: Corneliu Porumboiu - K: Marius Panduru - M: Rotaria - D: Mircea Andreescu, Teodor Corban, Ion Sapdaru, Mirela Cioaba, Luminita Gheorghiu - 89 min, OmeU - 22. Dezember 1989: Der Zusammenbruch des Ceausescu-Regimes. Manescu ist Geschichtsprofessor, Piscoci ist Pensionär, Jderescu ein Journalist, der sie zu einer Fernsehdiskussion am 16. Jahrestag einlädt, um herauszufinden, ob die Einwohner von Vaslui direkt am Sturz des Regimes beteiligt waren. Goldene Kamera für den besten Erstlingsfilm in Cannes 2006.



Dienstag 04.11 2008 - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro
O LACRIMĂ DE FATĂ (DIE TRÄNE EINES MÄDCHENS) - Rumänien 1981 - R+K: Iosif Demian - B: Petre Salcudeanu, nach seinem Roman - D: Dorel Visan, Lujza Orosz, George Negoescu, Mihai Oroveanu, Anton Aftenie - 83 min, OmeU - Ein komplex verschachtelter "Film im Film". Der Tod eines jungen Mädchens wird untersucht, die Polizei arbeitet auch mit einer 16mm-Kamera, um den Ort des vermutlichen Verbrechens und die Verhöre zu dokumentieren. Die 16mm-Kadrierung ist komplett im größeren 35mm-Format sichtbar. Dieser andere Film - der von Kameramann und Regisseur Iosif Demian - ist zunächst eine getreue Identifikation mit dem Film der polizeilichen Untersuchung. Aber allmählich trennen sich die beiden Formate und werden eigenständig. Das 16mm-Material verfolgt weiterhin unbeirrt die Spuren des Verbrechens. Der 35mm-Film wird immer mehr zum Portrait der Gemeinschaft, die das Verbrechen hervorgebracht hat. Der Film - eine provokative Mischung von Ethnographie und Mordgeschichte.


Mittwoch 05.11 2008 - 18.30 Uhr Eintritt 4,- Euro
SECVENŢE (SEQUENZEN) - Rumänien 1982 - R+B: Alexandru Tatos - K: Florin Mihailescu - D: Alexandru Tatos, Geo Barton, Mircea Diaconu, Luminita Gheorghiu, Florin Mihailescu, Ion Vilcu - 98 min, OmeU - Drei düstere, satirische Beobachtungen bei den Dreharbeiten eines Filmes, der DAS GLÜCK heißen soll. Die Beziehungen und Probleme der Team-Mitglieder sind kontrapunktisch mit der Erzählung des Films im Film verknüpft. Gespickt mit provokativen politischen Metaphern, ist der Film eine beeindruckende Meditation über die Rolle der Kunst in einer streng kontrollierten Gesellschaft. "Manchmal bleiben wir an den Äußerlichkeiten hängen und ignorieren die Wahrheit der unbequemen Wirklichkeit dahinter, obwohl uns bewusst ist, dass diese Äußerlichkeiten nur relativ sind. Das ist der eigentliche Kern des Films" (Alexandru Tatos)

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THEATER IN MÜNCHEN, "NEMURITORUL" 2008
O piesă de Gheorghe Săsărman în turneu cu Teatrul Nottara

Gasteig, Black Box / 26.ianuarie 2008 / orele 20.00
Actori: Ştefan Radof (Uomo), pe ecran: Felix Kuhn (Lucifer), Daniela D.König (Angela)
Muzica: Anne Nikitin / Regia: Brigitte Drodtloff

Teatrul C. I. Nottara din București prezintă în turneu, sub titlul "Nemuritorul", piesa "Deus ex machina" a scriitorului Gheorghe Săsărman. Spectacolul, în regia Brigittei Drodtloff și avându-l ca protagonist pe Ştefan Radof, reia motivul pactului faustic din perspectiva contemporaneității, aducând pe scenă frământările omului confruntat cu abisurile neființei. Viața și moartea, binele și răul, bogăția și puterea, sensul existenței și al credinței, întrebări simple dar fără răspuns, pe care fiecare dintre noi adică jedermann - și le pune, tot mai tulburat pe măsura înaintării în vârstă, toate acestea capătă contururi neliniștitoare prin schimbul de replici, dramatic dar nu lipsit de umor, dintre personajele piesei. Regizoarea a recurs la o soluție tehnică ingenioasă: apar ițiile supranaturale (Lucifer, Angela, Deus), filmate, sunt proiectate pe un ecran, pe când Uomo, omul în carne și oase, evoluează pe scenă și dialoghează cu imaginile din film. Performanța actoricească extraordinară a maestrului Ştefan Radof atinge momente cutremurătoare, conferind deplină veridicitate acestui dialog cu făpturi ce par să existe doar în propria lui imaginație. (Gh.Săsărmann - noiembrie 2007)















DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2007





THEATER IN MÜNCHEN, "UN BARBAT SI MAI MULTE FEMEI" 2007



www.claudiubleont.ro


DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2006




1. FOTOAUSSTELLUNG
"Das rumänische Dorf zwischen den zwei Weltkriegen"
25.09.2006-20.10.2006
Vernissage 28.09. um 16.00h
ARTEXPO - H.M.Oroveanu - Bukarest und und Keramik von N.Moldovan
und "Das oberbayerische Dorf in der Zeit von 1918-1939"

Saal: TREPPENHAUS - REGIERUNG VON OBERBAYERN
Eine fotografische Parallele zwischen Dörfern zweier europäischer Länder,
in der schweren Zeit von 1918-1939. Um die europäische Zukunft zu verstehen,
muss man öfter in die Vergangenheit schauen.

2. RUMÄNISCHES FILMWOCHENENDE
Donnerstag, 28.09. um 19.00h

MOARTEA DOMNULUI LAZARESCU (DER TOD DES HERRN LAZARESCU)
Regie : Cristi Puiu ; Buch : Cristi Puiu und Razvan Radulescu ;
Darsteller: Ion Fiscuteanu, Luminita Gheorghiu, Doru Ana Minica Barladeanu, Mimi Branescu;
Rumänien 2005 - 154 min.- OmeU
Ein Erfolgsfilm bei den Festivals von Cannes bis Toronto und New York.
"Die epische Erzählung von der nächtlichen Odyssee eines sterbenden alten Mannes,
der in zunehmende Demenz verfällt, während überforderte Mediziner meist an
ihm vorbei agieren, besitzt eine Offenheit, Präzision und Vielschichtigkeit, die ihresgleichen suchen"
(Christoph Huber).
Trotz des traurigen Titels ist der Film eine der lebensbejahendsten Geschichten, die man sich vorstellen kann.

Freitag, 29.09. um 18.30h

UN CARTUS DE KENT SI UN PACHET DE CAFEA (ZIGARETTEN UND KAFFEE)i
Ein doppeldeutiges Gespräch zwischen einem älteren Herrn und einem jungen Mann.

MARFA SI BANII (KOKS UND KOHLE)
Luminita Gheorghiu, Doru Ana - Rumänien 2001 - 91 min.- OmeU
Ein Roadmovie. Ovidiu will ein eigenes Geschäft eröffnen. Da er Startkapital braucht, lässt er sich mit dunklen
Typen ein, die ihm einen Deal aufzwingen: Er soll eine Tasche von Constanta nach Bukarest bringen.
Ovidiu beachtet die Regeln nicht und hat im Nu die Gangster am Hals.




Samstag, 30.09. um 18.30h
TERTIUM NON DATUR (EIN DRITTES GIBT ES NICHT)
Buch und Regie: Lucian Pintilie, nach der Novelle "Der Kopf des Auerochsen" von Vasile Voiculescu
Darsteller:Victor Rebengiuc, Sorin Leoveanu, Tudor Istodor
Rumänien / Frankreich 2006 - 39 min.- OmeU

In der ukrainischen Steppe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. "Eine komische Parabel über die Integration
komplexbeladener Habenichtse in jene Fiktion, die einstweilen Europa genannt wird" (Lucian Pintilie)


VISUL LUI LIVIU (LIVIUS TRAUM)
Regie und Buch: Corneliu Porumboiu; D: Dragos Bucur, Luiza Cocora, Constantin Disa
Rumänien 2004 - 39 min.- OmeU

1966 erliess Ceausescu ein Dekret, das Abtreibungen verbot. Viele ungückliche Ehen mit unerwünschten Kindern
waren die Folgen. Liviu, 25, ist eines dieser Kinder. Und die Vergangenheit holt ihn ein.


Sonntag, 01.10. um 18.30h

FATA IN FATA (VON ANGESICHT ZU ANGESICHT)
Regie und Buch: Marius Barna; D: Maia Morgenstern, Serban Ionescu, Serban Pavlu, Mircea Diaconu, Ion Fiscuteanu
Rumänien 1999, 86 min, OmeU
Eine Frau des öffentlichen Lebens erfährt aus den Medien, dass ihr Mann sie an die Securitate verraten hat.
Das Ehepaar versucht gemeinsam, dieses Problem zu bewältigen. Eine beissende Satire über private Beziehungen,
die in Konflikt geraten mit den politischen und gesellschaftlichen Zwängen, denen man sich nicht entziehen kann.





3. AUSSTELLUNG UND BUCHPRÄSENTATION:
"BANAT, eine kulturgeschichtliche Perspektive"

01.10.-10.10.2006 / Vernissage und Lesung am 02.10. um 18.00h

Mitorganisator: Landsmannschaft der Banater Schwaben
"Türen, Tore und Portale einer mitteleuropäischen Stadt"
Es werden Fotos von Walther Konschitzky ausgestellt.
"Die das Glück suchen" Familiengeschichte über drei Generationen aus dem Banat, von Edda Dora Fantanar;
Buchvorstellung im GASTEIG /FOYER vor Kleinem Konzertsaal und Carl-Orff-Saal, Rosenheimerstr. 5, 81667 München
Das Motto: Banat ein Bespiel des ethnischen Zusammenlebens mitten in Europa.
Kurator: Bernhard Krastl - Bundevorsitzender der Landsmannschaft der
Banater Schwaben
Lesung: Walther Konschitzky aus seinem Buch "Temeswarer Tore"
Der Künstler Walther Konschitzky zeigt eine Reihe von Fotografien aus Temeswar.
Lesung: Edda Dora Fantanar aus ihrem Buch "Die das Glück suchen"

Mutter und Tochter suchen ihr Glück und haben es dabei nicht immer leicht. Eine Familiengeschichte über drei
Generationen lässt die Donaumonarchie und ihre Menschen wieder lebendig werden.





4. FESTAKT UND EMPFANG
Donnerstag, 05.10.2006 - 17.00h
RESIDENZ - Max-Josef-Saal
Organisator: Bayerische Staatskanzlei


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5. ERÖFFNUNGSKONZERT

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Benefizkonzert "Symphonieorchester der Ärzte aus Bukarest"
Donnerstag, 05.10.2006 - 20.00 h
GASTEIG - CARL-ORFF-SAAL Rosenheimerstr. 5, 81667 München
Mitorganisator: Münchener Musikseminar
Benefizkonzert für die Stiftung "Für gesunde Kinder" ("Fundatia pentru copiii sanatosi") in Bukarest
Das Motto der Stiftung, deren Vorsitzende Frau Ioana Popescu-Tariceanu ist, heisst:"Die Kinder zählen auf uns". http//www.fundatiacopiisanatosi.ro
Das Repertoire: Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr.40 , Violinkonzert Nr.5, die Ouvertüre zu "Figaros Hochzeit"
Dirigent: Josif Ion Pruner / Solist: Leonard Furda



6. THEATERABEND in rumänischer Sprache

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Nottara Theater - Bukarest / Theaterdirektor Mircea Diaconu
"Titanic Vals" von Tudor Musatescu.
Freitag, 06.10.2006 - 20.00 h, GASTEIG - BLACK BOX
mit Stefan Radof, Camelia Zorlescu, Ruxandra Sireteanu, Crenguta Hariton, Andrea Macelaru, Cristian Sofron, Sorin Cocis, George Alexandru, Claudiu Romila, Ion Siminie, Anda Caropol, Gabriela Crisu, George Buznea; Regie Dinu Cernescu
Eines der berühmtesten Theaterstücke des bekannten Schriftstellers Tudor Musatescu ist eine tragische Komödie über das Schicksal einer Familie Anfang des 20.Jahrhunderts.




7. PODIUMSDISKUSSION in Deutscher Sprache
"
Interkulturalität in Siebenbürgen"
Rumänisch-Ungarisch-Deutsche Kulturbeziehungen zwischen Siebenbürgen und Bayern
Sonntag, 08.10.2006 - 11.00 h, GASTEIG - VORTRAGSSAAL DER BIBLIOTHEK
, Rosenheimerstr. 5, 81667 München
Mitorganisator: Institut für Deutsche Kultur und Geschichte Südeuropas
Siebenbürgen hat über Jahrhunderte das Zusammenleben zwischen Rumänen, Ungarn und Deutschen gepflegt und gehegt. Der deutsche Anteil hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf ein Mindestmass reduziert, trotzdem bestimmt er noch die Kultur und die Wirtschaft in Siebenbürgen.
Teilnehmer: Dr. Stefan Sienerth, Prof.Dr.Ioan Aurel Pop, Dr.Konrad Gündisch,
Dr.Zsolt K.Lengyel, Prof.Dr.Harald Heppner



8. KINDERKONZERT AM SONNTAG
"Rumänische Kinder singen und tanzen für deutsche Kinder"
Sonntag, 08.10.2006 - 16.00 h, GASTEIG - KLEINER KONZERTSAAL
Mitorganisator: Münchener Musikseminar
Eine traditionelle Veranstaltung, die jedes Jahr von einem begeistertem Publikum bewundert wird.


9. RUMÄNISCHER FOLKLOREABEND

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mit jungen Künstlern aus Rimnicu Vilcea
Sonntag, 08.10.2006 - 20.00 h
,GASTEIG - BLACK BOX
Mitorganisator: Münchener Musikseminar
Die Folklore Gruppe aus Rimnicu Vilcea ist bekannt und auch im Ausland beliebt.




10. BALLADEN-ABEND MIT TUDOR GHEORGHE
Auf der Suche nach der verlorenen Sehnsucht.
Donnerstag, 12.10.2006 - 19.00 h, GASTEIG - BLACK BOX
, Rosenheimerstr. 5, 81667 München
Mitveranstalter: Apozitia e.V. München
Der bekannte Folk-Sänger Tudor Gheorghe, ein Vermittler zwischen Dichtung und Gesang,
interpretiert rumänische Lyrik von gestern und heute.


11. BUCHPRÄSENTATION UND LESUNG
"Die Wiederkehr der Wölfe" von Dr.h.c. Hans Bergel
Freitag, 13.10.2006 - 18.00 h
,GENERALKONSULAT von Rumänien, Richard-Strauss-Strasse 149, 81679 München
Mitorganisator: Landsmannschaft Siebenbürger Sachsen




12. PODIUMSDISKUSSION in rumänischer Sprache
"Rumänische Kultur der Gegenwart und Perspektiven in der Europäischen Union"
Samstag, 14.10.2006 - 11.00 h
Mitorganisator: Kulturinstitut Bukarest
Im Angesicht des Beitritts Rumänien zur EU ist die Kultur der Gegenwart
eines der wesentlichen Bestandteile der Völkerverständigung.

GASTEIG - VORTRAGSSAAL DER BIBLIOTHEK
Teilnehmer: Horia-Roman Patapievici (Moderator), Andrei Cornea, Smaranda Vultur,
Ruxandra Cezereanu, Catalin Avramescu.

13. THEATERABEND in rumänischer Sprache
Rumänischer Rundfunk Bukarest: " Kaviar, Wodka, und Bye, bye" von George Astalos
Sonntag, 15.10.2006 - 20.00 h, GASTEIG - BLACK BOX
mit Tamara Buciucianu-Botez, Stela Popescu, Alexandru Arsinel und Eugen Cristea, Regie. Dan Puican
Motto: Wer im Exil lebt, verliert alles, ausser seinem Akzent. Es ist die komische Geschichte eines weissrussischen Paares, das nach der Revolution 1918 sich in Paris absetzt. Das Stück parodiert den Zustand der Exilanten, die immer noch in einer naiven, absurden
und melodramatischen Verklärung der Vergangenheit leben. Die Komödie, in einer - teilweise neuen Technik des Hörspiels inszeniert - war ein grosser Erfolg in Montreal, New York, Tel Aviv, Wien, Sydney und Paris.




14. PODIUMSDISKUSSION in rumänischer Sprache

"RUMÄNIENS PATRIMONIUM" (Patrimoniu moral si simbolic al Romanilor)
Donnerstag, 19.10.2006 - 18.00 h
GENERALKONSULAT von Rumänien
, Richard-Strauss-Strasse 149, 81679 München
Mitveranstalter: Apozitia e.V.München 19.10.2006 - 18.00 h
Teilnehmer: Moderator Prof.Univ.Dr.Mircea Martin (Moderator), Ruxandra Cesereanu, Emil Hurezeanu, Dr.Gelu Ionescu.
Die Podiumsdiskussion wird gemeinsam mit der Zeitschrift 'Cuvantul' organisiert.
Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V. in München





GRUSSWORT VON DR.THOMAS GOPPEL
BAYERISCHER STAATSMINISTER FÜR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KULTUR

"Wir freuen uns ausserordentlich, dass Rumänien mit seiner vielfältigen und reichen Kultur wieder einmal zu Gast bei uns in Bayern ist. Die kulturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern hat bereits eine lange Tradition.

Die Rumänischen Kulturtage in Bayern tragen wesentlich dazu bei, den Dialog unserer Kulturen noch weiter zu vertiefen: Mit Kunstausstellungen, Theaterabenden, Konzerten, Podiumsdiskussionen, Filmpräsentationen und einem Fotoabend stellt sich auch in diesem Jahr unser Partnerland in all seiner Vielfalt vor. Sehr gerne habe ich zusammen mit meinem rumänischen Amtskollegen die Schirmherrschaft
über dieses Fest übernommen.

Allen, die mitgeholfen haben, diese Kulturtage auf die Beine zu stellen, möchte ich für ihr Engagement herzlich danken.
Den Veranstaltungen wünsche ich gutes Gelingen und viel Erfolg.
München, im Juni 2006





GRUSSWORT VON PROF.DR. ADRIAN IORGULESCU
RUMÄNISCHER MINISTER FÜR KULTUR

"Mit grosser Freude und Befriedigung habe ich Ihre Zustimmung begrüsst, an der Organisation und an dem Ablauf der Rumänischen Kulturtage mitzuwirken und die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung mitzuübernehmen, die in München, der schönen Landeshauptstadt Bayerns stattfinden werden.

Wir sind überzeugt, dass die zu diesem Anlass stattfindenden Veranstaltungen eine noch bessere Vermittlung und das Kennenlernen bedeutungsvoller Segmente der rumänischen Kulturwerte ermöglichen und, wie wir bereits unterstrichen haben, zu einer Fortsetzung und Vertiefung des traditionellen Kulturdialogs zwischen den beiden Seiten beitragen werden.

Dies umso mehr, als auch die deutschstämmige Bevölkerung, die Seite an Seite mit unserem Volk, seit mehr als acht Jahrhunderten auf dem Territorium Rumäniens ansässig war und ist, nach wie vor, in bedeutendem Masse zur Bewahrung und Fortführung eines ständigen und konstruktiven Dialogs zwischen den beiden europäischen Kulturen beigetragen hat und weiterhin beitragen wird.
Wir sind überzeugt, dass gemeinsame Kulturvorhaben dieser Art eine Athmosphäre des guten Einvernehmens und die Zusammenarbeit unserer Völker gewährleistet, da sie gleichzeitig eine authentische Grundlage für die Vorbereitung der Eingliederung Rumäniens in ein geeintes Europa der Zukunft darstellen.

Im Namen der Regierung von Rumänien und des Kulturministeriums möchte ich alljenen, die an der Verwirklichung und
organisierung dieser bedeutsamen Veranstaltungen beteiligt sind, viel Erfolg wünschen.
Bukarest, Juli 2006


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DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2005






DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2004

2004


Buchausstellung, 2004

buch

"...Schon wieder eine Buchausstellung! Was konnte so eine Buchausstellung in der Verlagsstadt München bringen, wo sowieso ein Paar mal im Jahr Buchausstellungen stattfinden?...". So eine Frage konnte sich vermutlich ein Passant beim Anblick der Plakate, die diese Ausstellung ankündigen stellen. Und doch, im Rahmen der Rumänischen Kulturtage das Thema der Buchausstellung "Literatur aus Rumänien" stellt den Besucher vor einer Herausforderung, nämlich einen kulturellen Raum kennen zu lernen und eine bis vor kurzem un-bekannte Welt des literarischen und wisseschaftlichen Schaffens zu erforschen, ebenso wie die Verbindung zwischen dieser Welt und dem deutschsprachigen Raum zu erfahren. Der eiserne Vorhang hat in Europa zwei getrennte Welten künstlich kreiert. Diese Welten versuchen heute, nach einen halben Jahrhundert, sich wieder gegenseitig zu kennen und zu erkennen. Die getrennten Wege nahen sich wieder und beweisen damit, dass Zwang und Intoleranz nie eine Bremse fur den Geist gewesen war. Diese Buchausstellung versucht zwischen den zwei Welten im Osten und Westen eine Brücke zu schlagen, versucht dem deutschen Publikum eine Annäherung des kulturellen Raums Rumäniens zu ermöglichen, Fragen des deutschen Lesers zu beantworten - bezüglich den Autoren, die leider zu wenig im deutschsprachigen Raum übersetzt und veröffentlicht wurden, oder Autoren, die aus diesem kulturellen Raum stammen und in Deutschland bekannt wurden, über ihren Büchern vorzustellen. Unser Anliegen gründet auch in der Aufgabe der Präsentation der Darstellung jenes Beziehungsgeflechts, das ein so heterogener Kulturraum, wie der Südosteuropäische hervorbrachte und hervorbringt, zu zeigen. Darum findet der Besucher auch die Moglichkeit, die Atmosphäre diesen kulturellen, verworrenen Raums durch eine Fotoausstellung besser zu kennen, wie durch die Prasenz in Lesungen nicht nur von rumänischen aber auch von deutschen Autoren aus Rumänien anzunähern.

Virgil Petala

Veranstalter :Haus des Deutschen Ostens, München
Kulturkreis Apozitia e.V. München
Mitveranstalter: Landeshauptstadt München, Kulturreferat
Kulturministerium, Bukarest
Generalkonsulat von Rumänien in München
Kurator: Virgil Petala
Grafik und Gestaltung: Maria Lie-Steiner
Foto: Ronny Müller 2004



'Der Glaube hat überlebt' 2004



Die religiösen Themen werden als eine relativ neue - wenn auch fällige Erscheinung in das Repertoire der rumänischen Künstler eingestuft. Obwohl jeder, der sich dem mehr oder weniger sakralen Süjées widmete, sein eigenem Stil treu blieb, stellt man ernüchtert fest, dass es bei keiner Maler, Graphiker oder Bildhauer, eine direkte Verbindungslinie zu der traditionsreiche Ikonenmalerei des Landes ausgemacht werden kann. Es war, und ist, vielmehr eine Art Entfesselung von der Interdiktionen des ehemaligen kommunistischen Regime und es darf als eine geistige "Befreiung" interpretiert werden. Die hier ausgestellten Werke gehören grössstenteils rumänischen "Exil-Künstler", sprich - diejenigen, die Rumänien vor der Revolution von 1989 verlassen haben. Die werden allerdings nicht durch den gleichen spirituellen "Hunger", wie ihrer, in das Heimatland lebenden Kollegen, animiert, sondern - da ihre Kreationen keinen Zwängen unterzogen waren - eine etwas gelassenere, ja, leidenschafts-lose Haltung den "biblischen" gegenüber, zutage bringen. Selbstverständlich, zeichnen sich die Exponaten durch ein Vielfalt der Techniken, eine Varietät der Stile (und der Dimensionen, bzw. Materialien) aus. Sie werden aber, naturgemäss, durch die Thematik, unter einem gemeinsamen Nenner gebracht: hervor zu heben sind hierzu einige auslösende Momente: die Apokalypse des Johannes (M. Chirnoaga - Radierungen), das Kreuzigungsdrama (G. Naica-Loebell und S. Dunca, ölmalerei), die Statik der Ikonostasse (G. Goidaci, Holz), die sakrale Dekorativität (D. Lie, Holz ), sowie die kosmische Dimension des Pantokrator (R. Maier, Mischtechnik). Es wurde versucht durch Glaube, Pietät, Hingabe und Liebe, ein diffiziles und mindestens 2000 Jahre altes Segment unserer Existenz zu visualisieren. Die gegenwärtigen Exponate, so hoffen die Autoren, tragen dazu bei, die besagte Visualisierung nicht nur zu ergänzen, sondern sie zu verfeinern. Sandra Dunca Kuratorin Die Stärke Europas liegt in seiner Vielfalt. Sprachen, Wirtschaftsräume, politische Systeme: Kein anderer Kontinent verfügt über ein vergleichbares Potential zum fruchtbaren Austausch von Ideen. Dabei sind kulturelle Veranstaltungen eine der menschlichsten und einfachsten Moglichkeiten, echtes gegenseitiges Verständnis aufzubauen und manche Missverständnisse abzubauen. Denn in der Kultur finden sich wie in einem Prisma alle anderen Lebensbereiche gebündelt wieder und bleiben dennoch einzeln erkennbar. Dadurch leistet kultureller Austausch einen unverzichtbaren Beitrag zum Erfolg des grossen Friedensprojektes Europa. Ich habe deshalb gerne die Schirmherrschaft uber die Rumänischen Kulturtage München übernommen. Auch dieses Jahr wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Organisatoren ermöglicht, denen ich ebenso wie den Sponsoren herzlich für ihr Engagement danke. Die Rumänischen Kulturtage München haben sich in den bayerisch-rumänischen Beziehungen fest etabliert. Sie sind ein gutes Gegengewicht zu den kulturellen Aktivitäten Bayerns in Rumänien, seien das die Bayerische Kulturtage in Hermannstadt (Sibiu) im Jahr 2000 oder Besuche der Bayerischen Theaterakademie in Rumänien im Herbst 2003. Dieses Jahr werden die Rumänischen Kulturtage vor allem junge rumänische Künstlerinnen und Künstler in die Landeshauptstadt bringen. Ich bin überzeugt, dass sie uns einen spannenden Einblick in die Gegenwart und vielleicht auch die Zukunft ihres Heimatlandes erlauben werden. Eberhard Sinner Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Staatskanzelei Die Rumänischen Kulturtage in München erleben ihre 10. Auflage. Dieses wunderschöne Jubiläum ist für unsere Kultur eine neue Gelegenheit, ihren Wert und ihre enge Zugehörigkeit zur europäischen Kultur zu veranschaulichen. Das rumänische Volk war immer offen für kulturelle Einflüsse der Völker, mit denen es in Berührung gekommen ist und in Rumänien hat es schon immer Bemühungen gegeben, die Traditionen der anderen Kulturen auf seinem Gebiet zu erhalten. Ich glaube, dass die bayerisch-rumänischen Veranstaltungen als beredter Beweis unseres Wunsches erachtet werden können, Kulturschaffende aus beiden Ländern einander näher zu bringen. Gleichzeitig bieten sie Gelegenheiten für bilaterale Zusammenarbeit im kulturellen Bereich. Wir Rumänen sind stolz darauf, unseren Beitrag zu leisten zur Vervollständigung der europäischen Kulturwerte durch die Harmonie unserer Latinität und durch unsere Kreativität im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich. Es ist unser Wunsch und unsere Pflicht, die Wesenszüge der europäischen Identität zu stärken, falsche Hürden aus dem Weg zu räumen und an der Vollendung eines gemeinsamen Europas mitzuwirken. Im Gleichklang zu den bayerisch-rumänischen Beziehungen wird sich auch die künftige Zusammenarbeit im kulturellen Bereich gestalten. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, schon existierende schöne Traditionen zwischen Deutschland und Rumänien weiter zu pflegen.Liebe Freunde, ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie dem europäischen Schicksal der rumänischen Kultur entgegenbringen und wünsche den Rumänischen Kulturtagen in München viel Erfolg.

Akad. Razvan Teodorescu Minister für Kultur und Kultus



DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 2002






DIE RUMÄNISCHEN KULTURTAGE IN MÜNCHEN 1999


1999


"Rumänien, 10 Jahre danach... ein Land auf dem Weg nach Europa"

Förderkreis "Rumänische Kulturwoche" Oktober 1999, München
Schirmherrschaft: der Bayerische Ministerpräsident Dr. E. Stoiber und der rumänische Aussenminister Dr. A. Plesu
Ehrenpräsident: bayerischer Staatsminister Hans Zehetmaier rumänischer Kultusminister I. Caramitru
Hauptveranstalter: Rumänisch - Deutsche Gesellschaft e. V. München

Projektbeschreibung:
Ende Dezember 1999 jährt sich zum zehnten Male die politische Befreiung Rumäniens vom Kommunismus, der bis dahin mehr als 40 Jahre im Lande geherrscht hatte. Seit dieser grossen Wende hat das Land, das seine Kultur aus lateinischem Erbe herleitet, grosse Anstrengungen zu einer Rückkehr in die Gemeinschaft der europäischen Länder unternommen, von denen es durch den Eisernen Vorhang getrennt war. Eine Rückkehr insofern, als die Bedeutung dieses Landes für Europa sich schon im 15. und 16. Jahrhundert gezeigt hat, und Rumänien insbesondere in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen Kontakte zu Westeuropa herstellte, was damals auch die vielen Besucher aus dem Rest Europas in Rumänien deutlich machten. Aber die öffnung nach Westeuropa wurde durch die sowjetische Besetzung und ihre Vasallen, die kommunistischen Regierungen zugrundegerichtet. Die rumänische Kultur jedoch konnte in dem freien Teil der Welt trotzdem durch diejenigen vertreten werden, die der tragischen Isolierung eines ganzen Volkes entkommen waren. Die Namen grosser Persönlichkeiten, die aus Rumänien stammen, Wissenschaftler wie Ing. Henry Coanda, Dr. George Pallade, Künstler wie Constantin Brancusi, Victor Brauner, Schriftsteller und Philosophen wie Tristan Tzara, Eugen Ionesco, Mircea Eliade, Emil Cioran, Paul Celan, Rose Ausländer, Musiker wie George Enescu, Sergiu Celibidache, Radu Lupu, und noch viele andere sind bekannt und berühmt und gehören zum kulturellen Erbe des gegenwärtigen Europa. Sie sind das Ergebnis einer kulturell-künstlerischen Blüte, die sich in gelungener Weise aus verschiedenen ethnischen Quellen gespeist hat: den rumänischen wie auch deutschen (sächsischen und schwäbischen), ungarischen, jüdischen, und denen anderer Minderheiten wie z.B. Roma und Sinti. Jahrhundertelang war das heutige Rumänien ein fruchtbarer Boden für Zivilisationen und Kulturen auch nicht rumänischer Sprache und Herkunft. Dieses reichhaltige kulturelle Erbe hat es verdient, auch jenseits der rumänischen Grenzen bekannt zu werden. Allerdings gibt es noch viele Künstler von Ansehen und Wert, die man nur innerhalb der Landesgrenzen kennt, obwohl sie der kommunistischen Zensur die Stirn geboten und überlebt haben. Dafür ist der Erfolg rumänischer Schriftsteller wie Mircea Dinescu, Ana Blandiana, Herta Müller oder Oscar Pastior im heutigen Deutschland überzeugender Beweis. Aber es gibt viele, und unter ihnen zahlreiche junge Künstler, die jetzt in Freiheit arbeiten können und es verdienen, unterstützt und bekannt gemacht zu werden. Sie sollen gleichfalls in München präsentiert werden. Anlässlich des zehnten Jahrestags der Befreiung Rumäniens und seiner Annäherung an Europa möchten wir der Münchener öffentlichkeit die Einzigartigkeit der rumänischen Gegenwartskultur nebst der von gestern vorstellen, eine originäre Kultur, die sich auch heute aus dem regen interethnischen Dialog speist, und in der auch deutsche Kreativität eine bedeutende Rolle spielt. Es gibt viel zu sehen in Rumänien und viele Stimmen von dort, denen zuzuhören sich lohnt, um so mehr, als wir gegenwärtig einem weitverzweigten und multidisziplinären Dialog im Zusammenhang mit der Stärkung der europäischen Einheit beiwohnen können. Das Projekt einer "Woche der Kultur Rumäniens" anlässlich des zehnten Jahrestages der politischen Wende in Rumänien soll im Oktober 1999 in München stattfinden. Diese Veranstaltungsreihe hat zum Ziel, so etwas wie eine "Schlussfolgerung" aus der kulturellen Entwicklung der vergangenen zehn Jahre zu ziehen und einen Zusammenhang aufzuweisen zwischen den politisch-gesellschaftlichen Veränderung des Jahres 1989 und den sich daraus ergebenden Folgen für das Jahrzehnt danach. Dieses Projekt möchte eine neue Sicht auf den rumänischen Kulturraum für eine weitere Zukunft öffnen, auf die wichtige Beiträge der ethnischen Minderheiten zur rumänischen Kultur aufmerksam machen, die sozio-kulturellen Beziehungen zu ethnischen Gruppen aufwerten, die aus Rumänien stammen und gegenwärtig in Deutschland leben. Das Projekt anlässlich des bedeutenden Ereignisses wird in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen und Personen vorbereitet:

o Kulturreferat der Stadt München
o Staatkanzlei, München
o Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, München
o Rumänisches Generalkonsulat, München
o Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Bukarest
o Kultusministerium, Bukarest
o Abteilung für Minderheitschutz der Rumänischen Regierung
o Münchener Musik Seminar e. V.
o Südostdeutsches Kulturwerk e. V. , München
o Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, München
o Landsmannschaft der Banater Schwaben, München
o Vertreter der Jüdischen Gemeinde, München
o Appozitia e. V. , München
o Bukowina Institut, Augsburg
o Siebenbürgen-Sächsische Stiftung
Initiator des Projektes: Maria Lie-Steiner
Berater für die PR: Dr. Bernhard Wittek
Organisatorisches Komitee: Dipl. Ing. Univ. Theodor Christen
Künstlerin Maria Lie-Steiner



Teilnehmer vorangegangener Ausstellungen kurz vorgestellt

Catalina Braun, Geboren 1949 in Bukarest.
Schülerin des Choreographischen Instituts in Bukarest, mit Abschlussprüfung (1968) in Klassischem Tanz. 1968-1971 Studium an der Hochschule für Gestaltung Bukarest. 1972 übersiedlung nach München. Der in der bayerischen Hauptstadt lebende Maler und Bildhauer Enzo Arduini stellte der jungen Künstlerin sein Atelier zur Verfügung. Es folgten einige Jahre des Abtastens und des Anpassens an die neue (westliche!) Welt, wo Catalina Braun sich in einem Prozess der Selbstfindung befand. Die relativ grossformatigen Bilder der Catalina Braun vermitteln dem Betrachten ein Stück Poesie, sie binden ihn in Rhythmus und Musik ein. Nicht zu übersehen ist ihre Anlehnung an Tanzbewegungen und choreographische Bewegungsabläufe. Die graziöse Haltung der Silhouetten, die Anmut der zu porträtierenden Personen vervollständigen den Eindruck von Reife und kontrollierter Kraft, die die Bilder der Wahlmünchenerin vermitteln. Auf die Frage, ob diese Werke ihre rumänische Herkunft bezeugen, antwortet Catalina Braun: "Meine Kunst ist Ausdruck meiner Seele und meines Temperaments zugleich..."

Mariana Cinteanu, Geboren 1952 in Constanza / Rumänien.
Kunstschule Constanza, Kunstakademie in Bukarest, Rumänien. Danach ist sie als Lehrerin und als künstlerische Mitarbeiterin im Constanza-Theater tätig. 1977 übersiedelt sie nach Deutschland. Zwei Stipendien in Italien, zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und im Ausland. Die Arbeiten von Mariana Cinteanu formulieren eine Entwicklungslinie ihres fachtechnischen Schaffens. Im Gegensatz zur ausschliesslichen Arbeit mit Pinsel und Zeichenstift verwendet die Künstlerin für die Collagenmalerei verschiedene Materialien und klebt sie auf einen flächigen Bildgrund. Diese diversen Fragmente arrangiert die Künstlerin zu einer geschlossenen Form. Die rumänische Tradition (und Schule) ist bei ihr nicht ohne weiteres identifizierbar, da die abstrakt konzipierten Elemente eher auf eine nicht gegenständliche Orientierung hindeuten. Energie, Dynamik, Rhythmus, Strenge und Sensibilität prägen die Arbeiten der Mariana Cinteanu. (Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa).



Marcel Chirnoaga,Geboren 1930 in Busteni / Rumänien.

1952 Abgeschlossenes Studium der Mathematik. Bereits 1948 beginnt er Zeichnungen in der rumänische Presse zu veröffentlichen. 1953 Mitglied des Berufsverbands der "Bildenden Künstler Rumäniens". Beginnt systematisch Zeichnungen, Radierungen, Lithographien herzustellen, wobei er eigens selbstentwickelte Technik anwendet. Realisierte eine Reihe von Illustrationen und Plakaten; arbeitet auch als Bühnenbildner und Bildhauer, wobei er verschiedene Materialien wie Holz, Granit und Eisen bearbeitet. Das Werk von Marcel Chirnoaga ist sehr umfangreich; er selbst gehört zu den grossen Künstlern Rumäniens, die das Land auch nach Aussen gut zu vertreten verstehen. Durch Teilnahme an zahlreichen, auch internationale stattfindenden Ausstellungen hat sich Chirnoaga einen Bekanntheitsgrad errungen, der unter Graphikern und Illustratoren seinesgleichen sucht. Sein künstlerisches Kredo betont eine gute, solide und fantasievolle Tradition, wobei man hier hinzufügen muss, dass diese Qualitäten sich nur auf seine graphischen Werke erstrecken. Sobald er dreidimensional denkt, und als Bildhauer tätig wird, ändert sich sein Bezug zur Tradition und zum Realismus. Sein Schaffen, beziehungsweise seine Aktivität wurde durch zahlreiche Preise ausgezeichnet. Seine Werke sind in vielen namhaften Museen der Welt zu finden.

Sandra Dunca, Geboren 1940 im Bukarest.
1957-1960 Besuch der Fachoberschule für Drucktechnik in Bukarest. 1962-1968 Besuch der Bukarester Kunstakademie. 1968-1978 Ð arbeitet als Werbegraphikerin im rumänischen Kulturministerium. 1979 findet ihre übersiedlung nach Deutschland statt. Bis 1997 mehrere Lehraufträge als Dozentin im Volkshochschulbereich. Seit 1993 Mitglied des "Berufsverbands der Bildenden Künstler"/ München und Oberbayern. Landschaften und Menschen sind die Themen von Sandra Dunca. Sie leben durch die Kraft, die durch das Verständnis zu Farbe und Form entsteht. Dabei macht die Künstlerin ohne Scheu ihre Verletzbarkeit sichtbar. Der Mut, diese Verletzbarkeit zu zeigen, lassen Bilder entstehen, die nicht zum Mitleid auffordern sondern zum Nachdenken anregen. Die handwerklichen Mittel sind auf der einen Seite eine exakte zeichnerische, graphische Bildsprache, auf der anderen Seite die emotionale, gestische Malerei. Es sind keine heiteren und fröhlichen sondern ernste und ernstzunehmende Bilder. Leben wird in seiner Vielschichtigkeit sichtbar.



Ingo Glass, Geboren 1941 in Temeswar / Rumänien
1961-1967 Studium der Bildhauerei und Kunstgeschichte an der Klausenburger Kunstakademie, Meisterschüler bei Artur Vetro. 1993 Promoviert an der Universität Bukarest zum Dr. hist. Seine Ausstellungen machten ihn im Inland sondern auch im Ausland bekannt. Trotz seiner klassischen akademischen Ausbildung war seine Absage an die figurative Kunst eindeutig. Im Rückblick erklärt der Künstler: "Ich habe die Gotik mit dem 20. Jahrhundert verbunden, ihr einen zeitgenössischen Geist gegeben. Das Schweben, Fliegen, das Erheben vom Boden ist ein Streben des 20. Jahrhunderts. Das habe ich versucht, durch meine Raumskulpturen darzustellen." Er ist bis heute noch als Referent für Bildende Kunst im Kulturreferat der Stadt München tätig.

Doina Lie, Geboren 1931 in Mühlbach / Rumänien.
Studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Bukarest, Klasse Prof. Baraski. Nach Abschluss des Studiums beginnt für Doina Lie eine relativ steile Karriere, deren Verlauf sich auch in Deutschland erfolgreich fortgesetzt hat. Doina Lie gehört zu den Künstlern, die sich einen festen Platz in der internationalen Szene erarbeitet haben; Vitalität, Schwung und eine positive Einstellung zum Menschen, die sich nicht nur in den Plastiken, Monotypien und Hinterglasmalereien zeigen, sondern auch die Künstlerin selbst ausweisen, lassen die Betrachtung ihrer Werke zum Erlebnis werden. In ihren Werken sind ganz deutlich drei Linien wiederzufinden: zum einen die klassische, der auch ihre Grundhaltung entspringt, zum anderen die moderne, kubistische und nicht zuletzt die symbolische Linie, die Doina Lie aus dem rumänischen Volksmythos schöpft. Sie wird oft als "materialbesessene" Arbeiterin bezeichnet; diese innige Beziehung zum Material gilt heute als alles andere als selbstverständlich und besitzt augenscheinlich die Qualität, das Gesamtwerk der Künstlerin nicht nur konzeptuell sondern auch taktil zu veredeln. Zahlreiche, grösstenteils offizielle, bzw. staatliche Aufträge, tragen kontinuierlich zu dem hohen Bekanntheitsgrad der Künstlerin bei.



Doina Lucanu-Sbarciu, Geboren 1956 in Bistritz / Rumänien.
1978-1982 Absolventin der Kunstakademie "Ion Andreescu" in Klausenburg, Rumänien. 1982-1985 arbeitet sie als Designerin bei der "Postavaria Romana", danach ab 1985, an der Modeschule Bukarest. Sie ist Mitglied des "Berufsverbands der Bildenden Künstler" Rumäniens. Doina Sbarciu hat sich der Textil- und Objektkunst verschrieben; Ihre Arbeiten, die naturgemäss die rumänische Folklore und das rumänische Handwerk als Quelle anzapfen, sind gewiss nicht nur als dekorative Erzeugnisse, sondern auch als selbständige Kunst-Unikate zu betrachten. Eine Vielfalt an Materialien (Leinen, Wolle, Baumwolle, grobes Tuch und Schilf), eine raffinierte Farbscala und eine geschickte Verteilung der "Schwerpunkte" auf durchwegs gross gestalteten Flächen vervollständigen den erfreulichen Eindruck, den die Werke von Doina Sbarciu hinterlassen. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen In- und Auslandsausstellungen zu besichtigen, ihre Aktivität wurde durch mehrere Preise und Auszeichnungen gewürdigt.

Radu-Anton Maier, Geboren 1934 in Klausenburg / Rumänien.
1958 Absolvent der Kunstakademie "I.Andreescu" in Klausenburg. Arbeitet als wissenschaftlicher Assistent bei der o.g. Akademie. Arbeitet auch mit Prof. Corneliu Baba in Bukarest zusammen. 1967 findet seine übersiedlung nach Deutschland statt. Zwischen 1974 und 1997 war er als Graphiker bei der Regierung von Oberbayern, in München, tätig. Parallel sind von ihm regelmässig Ausstellungen (Gruppen und- Einzel), im In- und Ausland zu verzeichnen; Mitte der 70er bis Mitte der 80er Jahre nahm er regelmässig auch an der "Münchner Grossen Kunstausstellung" teil. Die Werke von Radu Maier zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Beherrschung der von ihm eingesetzten künstlerischen Mittel aus; Radu (so lautet sein Künstlername) ist ein ausgezeichneter Handwerker, der mit einem gesunden Berufsethos ausgestattet zu sein scheint. Die Gefahren, die auf ihn lauern, sind in seiner Virtuosität, bzw. in seiner Begeisterung für technische Lösungen zu suchen; seine Experimentierfreude nimmt in seinem Schaffensprozess einen wichtigen Platz ein. Seit seiner übersiedlung nach München hat Radu zahlreiche Ausstellungen, vor allem nach übersee organisiert. Seit 1990 stellt er regelmässig auch in Klausenburg/ Rumänien aus.



Maria-Emilia Otetelesanu, Geboren 1949 in Bukarest.
Kunstakademie "N. Grigorescu" Bukarest (Promotion 1976). Kunstlehrerin bis 1978. Bis 1986 arbeitete sie in der Filmproduktionsstätte "Buftea". Seit 1995 ist sie als Kunsterzieherin in Bukarest tätig. Zahlreiche Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in Bukarest. Mitglied des "Rumänischen Berufsverbands der Bildenden Künstler". Maria-Emilia Otetelesanu ist eine reife Künstlerin, die ihre Experimente bereits hinter sich hat; die Frische und Unbefangenheit der Natur gegenüber trägt den Stempel ihrer Professoren Vasile Grigore, aber auch das Signum der Farbkultur eines Al. Ciucurencu, ein weiterer Grosser der rumänischen Malerei. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine konsequente Auswertung der rumänischen Bräuche und Folklore aus. Tänze, Dynamik, geschwungene Linien und eine gewagte Farbpalette sind weitere Charakteristika dieser eigenwilligen Künstlerin.

Nelu Pascu, Geboren 1963 in Rumänien.

1978-1982 Industriegymnasium Galati. Danach Militärdienst bei der rumänischen Marine. 1990 beginnt er mit der Malerei. 1995 beschliesst er, sich in Padua, Italien, niederzulassen. Nimmt mit diversen Kultur- und Kunstvereinen Kontakt auf und organisiert mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen, wodurch er sich in das italienische Kunstgeschehen einzufügen versucht. Die Arbeiten des Autodidakten Nelu Pascu, vermitteln eine solide Professionalität, die den Hintergrund einer akribisch durchgeführten Ausbildung vermuten lassen. Seine Arbeiten, die sich stark an diverse rumänische Teppich- und Textilkunstwerke anlehnen, zeichnen sich durch Vitalität, Spontaneität und Seriosität aus. Seine Maltechnik des pastosen Auftrags ist gekonnt und erinnert entfernt an berühmte rumänische Vorbilder. Die übersiedlung nach Italien hat dem Künstler die Möglichkeit, schnell und ergiebig neue Horizonte zu erschliessen, verschafft. Die Italienische Kritik äusserst sich dahingehend, dass Pascu sehr anpassungs- und entwicklungsfähig ist; sein künstlerisches Potential wird ebenfalls als hoch eingeschätzt.



Vlad Perianu, Geboren 1968 in Bukarest.
1995 Abschlussprüfung der Kunstakademie, Bukarest, (Klasse Prof. P. Vasilescu). 1996 wird er Mitglied des "Berufsverbands der Bildenden Künstler Rumäniens". 1999 übernimmt er als Lehrer, eine Tätigkeit im Gymnasium für Bildende Künste "N. Tonitza" in Bukarest. Der Bildhauer Vlad Perianu gehört einer Generation an, die bereits die rumänische Revolution sozusagen miterlebt, wenn nicht sogar mitgemacht hat; entsprechend befreit ist seine Einstellung zur Realität, beziehungsweise, entsprechend reif ist seine Haltung der Umwelt gegenüber. Die Tatsache, dass nach der Revolution ein offenes Bekenntnis zur Religion keine Gefahren mehr für die jeweiligen Gläubigen darstellte, schlägt sich in den Arbeiten Vlad Perianus eindrucksvoll nieder. Die Objekte von Perianu stellen darüber hinaus die grosse Liebe des Künstlers zur Material-kombinationen dar, wobei Holz immer die dominierende Rolle spielt. Die Farben, womit er die Skulpturen nachträglich zu bemalen pflegt, sind dezent und weisen auf eine innige Beziehung des Künstlers zu den bäuerlichen Skulpturen des Landes hin. Der feine Umgang mit diversen und brisanten Themen der Gegenwart, gepaart mit einer Reihe von diskreten Warnungen, die der Künstler an die Gesellschaft sendet, sind eine Gewähr, dass Perianu am Anfang einer vielversprechenden Karriere steht.

Maria Lie-Steiner, Geboren 1966 in Bukarest.

Studium der Malerei an der Kunstakademie Bukarest, Klasse Prof. V. Grigore. 1995 übersiedlung nach Deutschland. Maria Lie-Steiner ist eine Ausnahmekünstlerin, die ihre Botschaft mit einem gerade noch entschlüsselbaren Code versieht, aber den Betrachten oft auf falsche Fährten zu führen versteht. Die Tatsache, dass sie (oft) Velasquez-Zitate in ihren Schaffensprozess miteinbezieht, ist bei weitem nicht Resultat von Ideenarmut, sondern vielmehr auf den Umstand zurückzuführen, dass Maria Lie ihre Übertragungsmethode erheblich verfeinert hat. Maria Lies Infantinnen gelten lediglich als Träger, als Gerüst für eine breite Skala von Gefühlen und Stimmungen, die nicht zuletzt durch raffiniert abgestimmte Farbkombinationen eindrucksvoll zur Geltung kommen. Der unmittelbare Kontakt mit den berühmtesten Werken der europäischen Kunst trug natürlich zu einer Bereicherung des Gesamtkonzepts der Künstlerin bei, aber Maria Lie brachte bereits aus Rumänien exzellente Elemente künstlerischer Praxis mit, die ihr als richtungsweisende Stützen zu ihrer Entwicklung verholfen haben. Oft werden die Werke der Künstlerin als "äusserst geschmackvoll" apostrophiert; man sollte dabei niemals verkennen, dass sie weitaus mehr als das sind.



Annemarie Werhazy, Geboren 1957 in Kronstadt / Rumänien.
Bis 1980 Architekturstudium in Klausenburg/ Rumänien. 1984 übersiedelte sie in die Bundesrepublik. Arbeitet seit 1986 als Diplom-Ing. (Bereich Bau) bei der Regierung von Oberbayern. Beginn der künstlerischen Aktivität unter der Anweisung des Malers Hans Arnold. Studiert seit 1989 regelmässig bei Heribert Losert. Vor einigen Jahren wurde sie zur Vorsitzenden des Kunstvereins Erding gewählt. Die künstlerische Aktivität von Annemarie Werhazy ist nicht sehr lang, aber umso intensiver. Der Kontakt zur Realität (auf schöpferischer Ebene) und somit auch mit dem Realismus, hat sie schnell durch eine eigenwillige Optik (gepaart mit einer gesunden Ästhetik), ersetzt. Diese Haltung ist auch auf die künstlerische Erziehungsarbeit eines Heribert Loserts zurückzuführen. Es ist aber begrüssenswert, dass die Künstlerin sich relativ zügig ihre eigene Linie gefunden und ständig gefestigt hat. An ihren Meister dürfte höchstens die disziplinierte Haltung, eine relativ konstruktivistische Attitüde der Natur gegenüber und, vielleicht, eine bestimmte Kühle in der Farbzusammenstellung erinnern. Was Themenauswahl, Techniken und ästhetisches "Kredo" betrifft, ist es Annemarie Werhazy gelungen, sich einen festen Platz unter den bayerischen Künstlern zu sichern.

Dan Ioan Dinescu, Geboren 1940 in Bukarest.
1968 Absolvent des Bauinstituts Bukarest. Danach postuniversitäre Studien in Bereich "Kunstphotographie". 1982-1983 studierte er an der "Theater Ð und Filmakademie" in Bukarest. Mitglied des Berufsverbands der Kunstfotografen Rumäniens seit 1971. Wird A.F.I.A.P. Ð Mitglied (Artiste de la Federation Internationale de l"Art Photographique). Dan Ioan Dinescus Photographische Aktivität läuft auf zwei, sich manchmal stark überlappenden Schienen: zum Einen die wissenschaftliche Tätigkeit der "Aerophotographie" (Luftbilder und Kartographie), sowie die daraus entstandenen Dokumentarabbildungen, und zum Anderen die kreativ erarbeiteten Motive, die - unausweichlich - mit den oben genannten Elementen eine innige Beziehung eingehen. Zwischen 1979 und 1989 arbeitete er als Angestellter des Bukarester "Nationalmuseums für Geschichte" bei der Systematisierung der archäologischen Schichten Rumäniens. Die Photoausstellungen, die in dieser Periode entstanden sind, haben keine direkte Beziehung zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit, aber sie weisen doch darauf hin. Auch die Bücher, die er photographisch illustriert, wie "The wooden architecture of Maramures" sollten in diesem Sinn dazu gezählt werden
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